Was habe ich erreicht

Sparsame Haushaltspolitik

Die Steuergelder - auch die der Leeraner Bürger und Unternehmen - müssen gezielt, sparsam und effektiv eingesetzt werden.

Investitionen sind strikt nach einer sich an dem Nutzen für den Bürger orientierten Prioritätenliste abzuarbeiten. Staatliche Subventionen dürfen nicht zu Prestigeobjekten oder zur Förderung Einzelner führen.

 

Maßvolle Innenstadtentwicklung

Unsere Ablehnung des Neubaus eines überdimensionierten Einkaufcenters hat eine maßvolle Entwicklung der Innenstadt möglich gemacht. Ein dezentrales Handelskonzept kann in dieser Stadt umgesetzt werden, dieses ist an unterschiedlichen Standorten möglich. Wir begrüßen dieses Entwicklung, wodurch an verschiedenen Stellen der Mühlenstraße/Fußgängerzone zusätzliche Einzelhandelsflächen geschaffen werden. Die Ansiedlung eines Lebensmittelgeschäftes im unteren Bereich der Innenstadt (Ernst-Reuter-Platz) muss unterstützt werden. Dabei muss die Stadt Hilfestellung leisten mit der Bereitstellung von zusätzlichem Parkraum, damit die Besucher schnell in die Fußgängerzone gelangen können.
 

Hafenkopfbebauung

Das Hafenkopfgelände ist städtebaulich für die Stadt Leer hochinteressant. Uns ist es gelungen ein Interessenbekundungsverfarhen durchzusetzen. Auf der Basis vorgelegter Pläne haben wir uns für einen Investor entschieden und werden jetzt intensiv an der Gestaltung mitwirken – diese Möglichkeit hat der Investor eingeräumt.

 

Bahnhofstunnel

Wir haben erreicht, dass eine behindertengerechte Anbindung der Bahnsteige endlich umgesetzt und die Tunnelverbindung an der Bremer Straße erhalten bleibt – dies ist die Hauptverkehrsachse! Jetzt gilt es darauf hinzuwirken, dass der Tunnelneubau unverzüglich in Angriff genommen wird.

 

Kinder- und Jugendkonzept.

Die Stadt Leer hat derzeitig kein schriftlich fixiertes Kinder- und Jugendkonzept. Ich habe in der letzten Legislaturperiode als Mitglied und jetzt als Vorsitzende des Kinder- und Jugendausschusses darauf hingewirkt, dass die Stadtverwaltung verstärkt an einem Konzept arbeitet, damit über die Ausrichtung der Kinder – und Jugendarbeit in den nächsten Jahren entschieden werden kann.

 

Erstellung von Bebauungsplänen

In Leer gibt es Wohngebiete, die in den 50iger, 60iger Jahren erbaut worden sind. In diesen Wohngebieten werden generationenbedingt vermehrt Häuser verkauft. Häufig werden dann von den neuen Eigentümern die Häuser abgerissen und die Grundstücke mit manchmal bis zu fünf Wohneinheiten neu bebaut. Parkplätze im rückwärtigen Bereich sind nur über lange Auffahrten zu erreichen, die für die Nachbarn eine Quelle der Belästigung sind, und für eine unverhältnismäßige Flächenversiegelung sorgen.
Da häufig weder die Zahl der Häuser noch deren Größe und Gestaltung dem Umfeld entspricht, entwickeln sich ursprünglich homogene Siedlungen zu unstrukturierten Bereichen (Neemannsweg, Röntgenstraße, Roter Weg, Rymeerstraße usw.).
Hier hat die städtische Bauverwaltung dringend die Stadtentwicklung zu steuern.

 

Grüne Stadt

In den letzten Jahren wurden seitens der Stadt massiv Bäume beseitigt. Aber gerade alte und große Bäume sind einerseits für das Stadtklima, aber auch optisch enorm wichtig. Ich habe immer wieder in den letzten Jahren darauf gedrängt, dass nicht Bäume geopfert werden, die zwar unbequem stehen, aber weitestgehend gesund sind (Zwieselbildung ist keine Krankheit!) – Straßenzüge müssen in ihrer attraktiven grünen Struktur erhalten bleiben. Regelungen für Ersatzpflanzungen müssen derart gestaltet sein, dass ein Beseitigung von Bäumen wohlüberlegt sein will.

 

Jugend

Politik betrifft jeden. Daher setzte ich mich aktiv für die Nachwuchsförderung in der Politik ein. Junge Menschen - egal in welcher Partei - müssen die Chance haben, in Parlamenten mitzuwirken. Eine gesunde Mischung von erfahrenen älteren und jungen Vertretern ist zukunftsorientiert und sorgt für bessere Akzeptanz der Ratsarbeit.

 

Sitzungszeiten

Die Vereinbarkeit von Beruf und Ratsmandat ist mir wichtig. In diesem Zusammenhang kritisiere ich seit vielen Jahren die frühen Sitzungszeiten. Hier haben wir nach der letzten Kommunalwahl einen deutlichen Erfolg gehabt, da der Sitzungsbeginn zumeist auf 17 Uhr festgelegt wurde – diese Entwicklung ist richtig und dafür werde ich mich weiter einsetzen, damit allen Bürgern die Teilhabe ermöglicht wird!

 

Fachpersonal

Volksvertreter bekommen einen Einblick in viele Themen - doch sie können nicht auf jedem Gebiet fachkundig sein. Ich vertraue dem Rat von Fachleuten - aus Wirtschaft und Verwaltung. Für mich ist Stadtplanung und Stadtverwaltung kein Hobby - sondern ein komplexer Vorgang, der fachlichen Rat von Experten benötigt.

Kommunikation, gute Vernetzung und ein enger Kontakt zur Bevölkerung sind die Basis für Entwicklungen in einer Kommune – dazu bedarf es ein hohes Maß an Kommunikation und Kreativität, aber auch Weitsicht, Projekte miteinander in Einklang zu bringen und dabei den Haushalt im Blick zu haben.